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Dienstag, 17. Januar 2023

Na da brat mir doch einer einen Storch!

Die Christl von der Front meldet sich schriftlich von ihrem Job als VerteidigungsministerIn ab, den sie qua ihres Verhaltens im Amte sowieso nur als SelbstverteidigungsministerIn ausübte! Von Reue oder Einsicht natürlich keine Spur. Aber das wäre wohl auch zu viel des Guten gewesen. Deshalb sind ja auch die anderen Schuld, allen voran die Presse, die sich auf sie fokussiert habe, jammert sie und damit hat sie recht. Aber wer soviel Anlass zum fokussieren gibt, der steht halt nun mal mit seinen Fettnäpfen immer auf der ersten Seite und kriegt die Headline! 

Natürlich fällt es schwer, bei sich selbst Fehler zu suchen, oder gar zu erkennen. Aber gerade bei ihr war das von Anfang an derart offensichtlich, dass man sich schon frägen muss, wer die Gute da eigentlich beraten hat. Wahrscheinlich niemand, sonst wäre sie nicht so frontal gegen die Wand ihres Ministeriums gelaufen. Aber wer einen Job annimmt, den er nie wollte, weil er sich andere Hoffnungen gemacht hatte, der steht eben auch nicht zu 100% dahinter, oder davor, oder wo auch immer. Eines ist gewiss! Das Elend muss nun ein Ende haben und natürlich hat die Frau Lambrecht die Wahrheit gesprochen, wenn sie ziemlich angefressen verkündete, dass das, was jahrzehntelang so herunter gewirtschaftet wurde, wie die Bundeswehr – und die war tatsächlich in der Mehrzahl der letzten dreißig Jahre in der Verantwortung der CDU/CSU gewesen – dann kann man das nicht von heute auf Morgen, von gestern auf nachher wieder regeln und Versäumnisse glatt bügeln! Das muss sich die Union auf´s Brot schmieren lassen, genauso wie die marode Infrastruktur, die ausgebremste Energiewende, das zusammengeschobene Gesundheitswesen und dergleichen Dinge mehr. Das einzige, was unter der Herrschaft der Union fröhliche Urständ feierte, war das Berater-Unwesen und die tiefe Vertrautheit der unionsgeführten Ministerien mit den Lobbyvereinen der Großindustrie.

Nun solls also einen Neustart geben? Mit wem nur? Lassen wir uns überraschen. Ich meine, warum nicht mit Strack-Zimmermannfrau? Wer alles besser weiß und so große Töne spuckt, der soll auch beweisen können, dass da mehr dahinter steckt als einfach nur markige Worte. Dafür kann ja die FDP das Finanzministerium an die SPD abgeben, dann haben wir schon einen Berufslobbyisten weniger in der Regierung und vielleicht bewegt Marie-Agnes ja wirklich mehr als alle ihre AmtsvorgängerInnen. 

Aber jetzt darf also Boris Pistorius ran, ein gestandener Innenpolitiker aus Niedersachsen, der mit allen Wassern gewaschen scheint. Und nun heult natürlich die Opposition in Gestalt von Donald Merz wie ein Schlosshund auf und wusste es ja schon immer besser. Alle anderen wollen ihm wenigstens eine Chance geben und die stehen ja garnicht mal so schlecht, gleichwohl der Proporz zwischen Männlein und Weiblein nun nicht mehr gewahrt wird. Aber es ist halt einfach so, dass man Ämter nicht danach verteilen sollte, wer einen Schwengel zwischen den Beinen hat und wer nicht, sondern die Fähigkeiten eine tragende Rolle zu spielen haben, besonders, wenn es um die Sicherheit in Deutschland, seine Verteidígungsfähigkeit und die bestmögliche Zusammenarbeit mit der NATO, aber auch die Beschaffung der von CDU/CSU weggesparten Ausrüstung.

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