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Donnerstag, 26. Mai 2022

Schicke Grüße aus Davos!

Alle Jahre wieder, kommt der Weltwirtschaftsgipfel in Davos. Hinz und Kunz, Reiche und Stinkreiche und obszön Reiche, dicke und/oder doofe Politiker, Militärs und ganz sicher keine Leute wie du und ich, sowie allerlei anderes Getier treffen sich, um in gemeinsamer Runde Champagner zu saufen und Hummer mit Kaviar zu fressen. Dazwischen wird lamentiert und gejammert, beschlossen, dass sich was ändern muss in der Welt, aber um Gottes Willen nicht am Leben der reichsten 1 % der Bevölkerung. Sparen sollen die anderen Leute, die einfachen Arbeiter und Angestellten, die Armen und erst recht die Habenichtse aus der Dritten Welt. Denn wo kämen wir da hin, wenn es jedem gut ginge, oder jeder mitreden dürfte? Demokratie funktioniert ja auch nur deshalb einigermaßen, weil eben nicht jeder mitreden kann! Sonst hätte man sie schon längst abgeschafft! 

Und wieder sind sie alle da. George Soros (91 Jahre alt), seines Zeichens Investor, oder besser gesagt Spekulant. Derzeit spekuliert er über den bevorstehenden Weltuntergang. Nicht zum ersten Mal. Was der in seinem Alter noch alles auf die Reihe kriegt! Als ob er mit dem Austausch der europäischen, insbesondere der ungarischen Bevölkerung, gegen fremdrassige muslimische Einwanderer, wie man es ihm so gerne von der rechten Seite der Jauchegrube vorwirft, findet er immer noch Zeit, das Ende der Welt zu beschwören und viel Geld mit seinen Inves...Spekulationen zu machen! Natürlich wird die Welt bald unter gehen. Zumindest für ihn dürften altersbedingt irgendwann in naher Zukunft die Lichter ausgehen.

Der Ukrainische Präsident Selensky war bereits am Montag digital dabei und durfte den Teilnehmern seine Botschaft vom Krieg Russlands gegen die Ukraine erzählen und im Anschluß daran gleich auch noch seinen Wunschzettel vortragen. Zwar ist erst in einem halben Jahr Weihnachten, aber Selensky bittet schon jetzt um ein paar schwere Waffen und viele Milliarden um die Ukraine wieder aufzubauen, gleichwohl niemand weiß, wie lange der Krieg noch dauern wird.

Auch Vitali und Wladimir Klitschko sind direkt vor Ort und geben ein Interview nach dem anderen. Natürlich bitten auch sie um Waffen und weisen darauf hin, dass in der Ukraine die Freiheit des Westens verteidigt würde! Ich will ja nicht unken, aber das erinnert mich fatal an die Zeiten, als die westlichen Demokratien und die Rechte der Frauen noch am Hindukusch verteidigt wurden und dann wird mir schon speiübel!

Robert Habeck erschien auch höchstselbst und die unvermeidliche Ursula von der Leyen darf auch nicht fehlen. schließlich ist der eine der Außenminister der Bundesrepublik Deutschland und die andere die EU-Königin. Und dann ist da auch noch Christine Lagarde, Chefin der EZB, der wir den Null-Zins-Kurs und den drastischen Wertverlust unserer bescheidenen Vermögen zu verdanken haben! Aber ist doch drauf geschissen! Hauptsache die Wirtschaft brummt und macht Profit und wer sagt, der Krieg macht der Wirtschaft platt, der weiß nicht wovon er redet. Wenn die Kanonen donnern, dann klingeln die Kassen, bei den Ölkonzernen, den Waffenherstellern und den Rohstofflieferanten. Jeder kriegt sein Teil ab. Nur nicht die Bürger, denn die müssen die Scheiße immer bezahlen und sei es nur mit ihrem Leben, als Kanonenfutter!

Heute war dann auch noch Olaf Scholz dort, um ein bisschen zu reden. Seine Meinung, Putin dürfe seinen Krieg nicht gewinnen, traf sicher auf breite Zustimmung. Die Frage ist nur, wie das passieren soll, bei der Zurückhaltung, die die EU-Staaten bei der Lieferung von schweren Waffen an den Tag legen. Deutschland ist ja nicht der einzige Partner der Ukraine, der etwas zögerlich zu Werke geht. Auch der komasaufende Boris Johnson, hat mehr versprochen als bislang gehalten. Auch Frankreich hat seine Caesar-Haubitzen noch nicht an die Ukraine geliefert. Wahrscheinlich müssen die noch poliert werden. Aber auf Scholz darf man drauf hauen und drauf rumhacken, weil die CDU und ihr armseliger Mittelschichtler Fritze Merz das für gut halten. Aber mal Hand auf´s Herz - außer den östlichen Mitgliedsstaaten der EU und er NATO, hat noch kein Land schweres Material geliefert. Und die Polen, Tschechen und wer sonst noch, sind heilfroh, dass sie ihren alten russwischen Schrott endlich losgeworden sind! Jetzt muss nur noch der Ringtausch endlich Fahrt aufnehmen. Vielleicht sollote die Bundeswehr auch ihren ganzen Schrott einfach weiter geben und sich ein paar schicke neue Panzer anschaffen, die dann acuh fahren. Oder Gewehre, die nicht um die Ecke schießen. Aber MOment mal, das funktioniert ja auch gerade nicht, weil die CDU-VerteisigungsminsterInnen die Ausschreibungen mit Anlauf vergeigt haben!

Fehlt nur noch der gute alte Henry Kissinger, der Friedensnobelpreisträger von 1973. Den Preis erhielt er damals für das Friedensabkommen der USA mit Nordvietnam. Aber wahrscheinlich war er mit seinen mittlerweile 98 Jahren nicht mehr ganz so gut zu Fuß undist deshalb zu Hause geblieben. Vielleicht hätte er besser auch noch seine Klappe gehalten, anstatt dem ukrainischen Präsidenten Selensky zu raten, einfach ein paar Gebieter der Ukriane an Russland abzutreten, um Frieden zu bekommen! Wenn man sein Handeln im Indochinakrieg als Vorbild heran ziehen möchte, dürfte man andere Schlüsse nahelegen! Ausgerechnet von einem potenziellen Kriegsverbrecher solche Tipps zu bekommen, ist sicher keine Freude, wenn man die Ergebnisse der Politik betrachtet, die er mitzuverantworten hatte!

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