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Samstag, 23. Dezember 2023

Nein! Doch! Ooooohhhh!

Der "kulinarische" Weihnachtsklassiker Würstchen mit Kartoffelsalat ist in diesem Jahr teurer als in 2022! Das ist zwar furchtbar, aber keineswegs außergewöhnlich, würd ich meinen. Jedes Jahr ist der Fressalienkauf vor den Festtagen nicht nur eine psychische Belastung für alle, denen es nicht gelungen ist bereits einige Tage vorher loszuziehen und die Vorratsschränke entsprechend aufzufüllen. Nein, jedes Jahr und ich wiederhole das zwar ungern, aber dennoch mit Nachdruck, jedes Jahr sind die Preise höher, als im vorangegangenen Jahr. Wo also ist nun ausgerechnet in 2023 der Unterschied? Wegen der Inflation? Wirklich? Das könnt ihr knicken! Der Gänsebraten liegt in den üblichen Preisregieonen von ca. 60 - 70 Euro und noch etwas darüber für knappe 4,8 Kilo, wenn es sich um einen Vogel aus biologischer Freilandhaltung handelt und ich kann mich nicht daran erinnern, das er im letzten Jahr merklich billiger gewesen wäre. Zwar zahlt man für eine Handvoll Saitenwürschtl und einen Sack Kartoffeln (bei leider Gottes deutlich gesunkener Qualität und mehr Ausschuss!) um die 25 oder 30 Euro, weil der rasch verarmende Einzelhandel ja auch von irgend etwas leben muss! Rufen wir uns nun ins Gedächtnis, dass wir uns seit Jahren das Gejammer anhören müssen, dass die Nahrungsmittel bei uns in Deutschland viel zu billig sind, frage ich mich schon, was das jetzt wieder soll!

Wer sich das nicht leisten kann, der muss, genauso wie im vergangenen Jahr, seine trockene Stulle mit ´ner Schiebewurst belegen und etwas gründlicher kauen, damit sich das Sättigungsgefühl etwas früher einstellt. Schließlich sind wir ja auch alle viel zu fett und ein bisschen Platz für die Billigchips vom Discounter muss ja auch noch Platz in der Wampe sein, wenn man sich nach dem Festmahl vor die Glotze auf das Sofa fläzt, das Dosenbier von Aldi oder Lidl öffnet und sich die gehaltvolle Weihnachtsscheiße im Hartz-4-Fernsehen anglotzt! Immerhin friert man anschließend nicht so sehr, wenn man sich angeschickert in die Falle legt und von einem neuen erfolgreichen Jahr 2024 träumt, oder?

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Samstag, 28. Mai 2022

Ach was - Vonovia als sozialer Vorreiter?

Na da schau mal einer an. Der Chef des Wohnungskonzerns Vonovia ist der Meinung, dass der Staat den Menschen mit niedrigen Einkommen helfen muss, die exorbitanten Nachzahlungen, die auf sie zukommen, zu stemmen. Jedenfalls, solange sie in Wohnungen der Vonovia leben. Und er legt auch gleich nach. Im Rahmen werden die Mieten ebenfalls stark steigen. Er muss es wissen, denn sein Konzern ist eines jener Unternehmen, die jetzt schon mal so richtig hinlangen, und die Mieter ausquetschen, dass ihnen das Wasser in den Augen steht! Bekanntermaßen hält Vonovia lieber bei den Mieten penetrant die Hand auf, anstatt Reparaturen durchzuführen und Schäden zu beseitigen! Und bei der Gelegenheit erlaube ich mir hinzuzufügen, dass alle Wohnungskonzerne mit mehr als nur ein vielleicht 1.000 Wohnungen enteignet werden müssen. Außerdem sind die Mieten zu deckeln. Aber mich fragt ja keiner!

Aber da sind sie ja nicht die einzigen, denen nichts zu peinlich ist, um ihren Profit zu steigern. Deutsche Wohnen gehört natürlich auch dazu. Und um die Marktmacht noch zu erhöhen und an der Monopolstellung noch ein bisschen zu arbeiten, wurde dieser Konzern von der Vonovia übernommen! Nach den Daten von statista aus dem Jahre 2029 besaßen in diesem Jahr die beiden Konzerne Vonovia und Deutsche Wohnen zusammen zusammen gut 560.000 Wohnungen in Deutschland und sind damit als marktbeherrschend zu bezeichnen.

Genau diese Situation steht dem Gedanken diametral gegenüber, dass Wohnen ein Menschenrecht sein muss und zwar wohnen zu einem Preis, den sich die Menschen auch leisten können müssen. Dem wirkten Vonovia, die Deutsche Wohnen und auch die anderen kleinen Wohnungskonzerne vehement dagegen! Auch die Lobbys der Immobilienkonzerne ist in der Politik sehr erfolgreich tätig und man darf hier als den ersten Ansprechpartner natürlich die FDP nennen, gleich nach der CDU/CSU und der SPD. 

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Einfach nur dumm wie Scheiße, oder doch Lifestyle-Blogger?

Da kann man nur noch staunen, über so viel Dummheit. Aber im Internet scheint alles möglich. Esoterik ist ein besonders beliebte Thema im Ne...