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Sonntag, 3. März 2024

Die Schweiz! Land der Rentnerträume?

Erstaunlich genug ist die Tatsache, dass in der Schweiz derzeit per Volksabstimmung darüber entschieden werden soll, ob erstens das Renteneinstrittsalter von 65 Jahren auf 66 angehoben werden sollte und zwotens, ob man den Rentnern möglicherweise eine 13. Rente im Jahr gönnen soll. Zusätzlich! Einfach so, aber offiziell um eventuelle Kostensteigerungen abzufedern, die im Rahmen von Inflation auftreten könnten, oder andere schicke Dinge, die die Kaufkraft schmälern, die Rentner belasten und die Regierung so gut wie fast überhaupt nicht interessieren. Aber auch der Opposition in Deutschland sind solche Fragen scheißegal. Die denken derzeit viel mehr darüber nach, ob und wie man das Bürgergeld wieder abschaffen kann, bevor es überhaupt richtig eingeführt wurde, um der Wirtschaft die angeblich dadurch freiwerdenden 40 Milliarden Euro in den Rachen zu schmeißen!

Seien wir also mal gespannt, wie die Abstimmungen in der Schweiz ausgehen werden. Und warten wir ebenso ab, wie die detusche Bundesregierung die deutschen Rentner auch weiterhin nach Lust und Laune drangsaliert, um ihnen sowohl die Lebensfreude, als auch die Lebensgrundlagen zu entziehen. Hauptsache der Wirtschaft geht´s endlich wieder gut. Da können ruhig ein paar Millionen Rentner drunter leiden, die haben eh keine Lobby und die Bürgergeldempfänger sind auch nicht viel mehr wert - eher ein lästiger Kostenfaktor!

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Samstag, 23. Dezember 2023

Nein! Doch! Ooooohhhh!

Der "kulinarische" Weihnachtsklassiker Würstchen mit Kartoffelsalat ist in diesem Jahr teurer als in 2022! Das ist zwar furchtbar, aber keineswegs außergewöhnlich, würd ich meinen. Jedes Jahr ist der Fressalienkauf vor den Festtagen nicht nur eine psychische Belastung für alle, denen es nicht gelungen ist bereits einige Tage vorher loszuziehen und die Vorratsschränke entsprechend aufzufüllen. Nein, jedes Jahr und ich wiederhole das zwar ungern, aber dennoch mit Nachdruck, jedes Jahr sind die Preise höher, als im vorangegangenen Jahr. Wo also ist nun ausgerechnet in 2023 der Unterschied? Wegen der Inflation? Wirklich? Das könnt ihr knicken! Der Gänsebraten liegt in den üblichen Preisregieonen von ca. 60 - 70 Euro und noch etwas darüber für knappe 4,8 Kilo, wenn es sich um einen Vogel aus biologischer Freilandhaltung handelt und ich kann mich nicht daran erinnern, das er im letzten Jahr merklich billiger gewesen wäre. Zwar zahlt man für eine Handvoll Saitenwürschtl und einen Sack Kartoffeln (bei leider Gottes deutlich gesunkener Qualität und mehr Ausschuss!) um die 25 oder 30 Euro, weil der rasch verarmende Einzelhandel ja auch von irgend etwas leben muss! Rufen wir uns nun ins Gedächtnis, dass wir uns seit Jahren das Gejammer anhören müssen, dass die Nahrungsmittel bei uns in Deutschland viel zu billig sind, frage ich mich schon, was das jetzt wieder soll!

Wer sich das nicht leisten kann, der muss, genauso wie im vergangenen Jahr, seine trockene Stulle mit ´ner Schiebewurst belegen und etwas gründlicher kauen, damit sich das Sättigungsgefühl etwas früher einstellt. Schließlich sind wir ja auch alle viel zu fett und ein bisschen Platz für die Billigchips vom Discounter muss ja auch noch Platz in der Wampe sein, wenn man sich nach dem Festmahl vor die Glotze auf das Sofa fläzt, das Dosenbier von Aldi oder Lidl öffnet und sich die gehaltvolle Weihnachtsscheiße im Hartz-4-Fernsehen anglotzt! Immerhin friert man anschließend nicht so sehr, wenn man sich angeschickert in die Falle legt und von einem neuen erfolgreichen Jahr 2024 träumt, oder?

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Donnerstag, 8. September 2022

Immer feste druff, Herr Merz?

Nun, wir wissen ja schon eine ganze Weile, dass Robert Habeck nicht der Dümmsten einer ist, in der Politik. Ganz im Gegensatz zu Leuten wie beispielsweise der Herr Merz. Der alles weiß, aber nichts richtig kann. Nicht wahr? Beim Kritisieren ist er immer ganz weit vorne mit dabei. Aber das ist ja auch kein Wunder. Ist ja  irgendwo auch sein Job als Oppositions“führer“, möchte man sagen. Aber wo hat er jemals etwas gerissen? Er schaffte es bislang nicht einmal sich selbst am Riemen zu reißen und zu zeigen was er drauf hat, wenn er in Verantwortung kam. Natürlich müssen wir berücksichtigen, dass dies immer plötzlich und vollkommen unerwartet kam! So wie Weihnachten, der Winter oder Ostern immer völlig überraschend  vor der Türe stehen und die Leute ziemlich erstaunt sind. Ist ja auch nicht so normal, dass es im Winter mal schneien kann, oder die Straßen glatt sind!

Aber Merz holt immer gleich die große Keule raus, weiß alles besser und haut dann um sich, nur um sich als hauptberuflicher Bedenkenträger ohne weitere Perspektive zu outen. Denn was er so vorschlägt, hat weder Hand noch Fuß. Aber das wundert einen schon auch nicht mehr wirklich! Also, Lasst nicht nur den Olaf Scholz seinen Job tun, mit ruhiger and und überlegt, lasst auch den Habeck arbeiten. Denn wir dürfen nicht außer Acht lassen, dass sie es jetzt nur deshalb so schwer haben, weil die frühere Regierung unter Merkel, die Deutschen bewusst in die Energieabhängigkeit von Russland getrieben hat und nun fröhlich so tut, als habe sie das alles kommen sehen und immer davor gewarnt. Nicht nur die SPD hat Russland hofiert und sich Geld zustecken lassen, allen voran die Regierungen im Osten unserer Republik. Da hat jeder die Hand aufgehalten und sein Ja und Amen dazu gegeben, um die Pipeline Nordstream 1 und 2 zu bauen, egal ob sie nun von der SPD oder der CDU waren! Da kommt der Merz gerade richtig, wenn er so tut, als habe die jetzige Bundesregierung die ganzen Probleme zu verantworten. Natürlich ganz alleine. Da stellt sich einem schon gelegentlich mal die Frage: "Wer, Herr Merz, hat die Bundesregierung die letzten 16 Jahre nochmal geführt? Ach war das nicht die selige Frau Merkel, die so gerne mit Putin und seiner Pipeline gekuschelt hat? Stimmt ja, und jetzt ist Olaf Scholz und die SPD schuld? Und die Grünen? Ich glaube, sie haben da ein bisschen ein verdrehtes Erinnerungsvermögen, oder?"

Nun gibt sogar der DIW-Chef Fratzscher dem Wirtschaftsminister Habeck recht und das, liebe Leser, will nun wirklich mal was heißen!

#Nordstream 1, #Nordstream 2, #Robert Habeck, #Olaf Scholz, #Energie, #Gas, #Russland, #Friedrich Merz, #Politik, #Wirtschaft, #Marcel Fratzscher, #Kritik, #Angela Merkel,

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Sonntag, 4. September 2022

Fritze Merz kritisiert...

...mal wieder! Neulich kritisierte er den Umgang mit Russland, dann den mit Gerhard Schröder. Dann meinte er vor dem Bundeskanzler Olaf Scholz in die Ukraine reisen zu müssen und den Mund ziemlich voll zu nehmen, nachdem er quasi Außenpolitik auf eigene rechnung gemacht hatte. Er tat das, was man nicht tun sollte, er gerierte sich als derjenige, der in Deutschland die Regierung führte und versuchte Scholz vor sich her zu treiben. Erst kürzlich verlangte er die Teilnahme an der Beerdigung des einstigen Präsidenten der Sowjetunion, Mikail Gorbatschow, der im Alter von 91 Jahren nach langer schwerer Krankheit verstorben ist! Auch was die Pandemie betrifft, weiß er alles besser, selbst die Experten auf dem Gebiet pflegt er ungefragt zu korrigieren und auch sonst hat er zu allem eine unmaßgebliche Meinung! 

Nun kritisiert er gerade das eben beschlossene dritte Hilfspaket gegen die Inflation, den Gasmangel und die rasant steigenden Preise für Energie und so weiter und so fort, kaum dass es verkündet war. Auffallend ist aber bei alldem, dass kaum ein Wort, das er von sich gibt, kein Vorschlag, den er kühn zum besten gibt, auch nur eine Spur von Substanz hat! Hier übertrifft er mit seinem Geschwafel und Geschwurbel sogar die ewig unternehmerfreundlichen Freidemokraten, die sich derzeit allerdings sehr abmühen, auch ein bisschen was für´s Volk zu tun, weil selbst sie gemerkt haben dürften, dass es ohne die kleinen Leute und einfachen Arbeiter oder mittleren Angestellten einfach nicht geht! Wo sollen denn die Gewinne der Reichen und die Profite der Unternehmer herkommen, wenn nicht Millionen fleißiger Hände die Arbeit tun, die getan werden muss? Eben, es gibt keine!

Aber als personifizierte Opposition versucht sich Merz nun einen Namen zu machen! Das fällt ihm auch nicht allzu schwer, weil er nichts von dem, was er von sich gibt, im Zweifel wird beweisen müssen. Daher kann er sein Maul auch so weit aufreißen, dass man ihm bis zum Schließmuskel hinunter schauen kann! Eines ist aber sicher: wenn er denn tatsächlich irgendwann einmal Verantwortung übernehmen müsste, was Gott verhüten möge, dann wird er davon rennen, wie er es schon immer gemacht hat!

#DummwieBrot, #Opposition, #Friedrich Merz, #Inflation, #Gasmangel, #Nordstream1, #SchwätzervomDienst,

Sonntag, 21. August 2022

Kein Geld zum Sparen?

Des Deutschen liebste Geldanlage ist, glaubt man den Unken aus der Finanz- und Versicherungsindustrie, das gute alte Sparbuch - zwar derzeit und schon länger ohne Zinsen und im zweifelsfall sogar mit Strafzahlungen für das Aufbewahren des Geldes bewehrt, weil die armen systemrelevanten Banken können nichts mehr verdienen und das wollen sie sich nun mal kräftig bezahlen lassen und auch sonst ist nicht alles so, wie es sein könnte!

Schon seit langem maulen die Finanzexperten über die deutschen die ihr Geld - so sie denn überhaupt am Ende des Monats noch etwas übrig haben, was sie sparen könnten und nichzt am Ende des Geldes noch so viel Monat übrig, dass es nur noch Nudeln mit Ei oder Ketschup gibt, bis zur nächsten Lohnzahlung - nach alter Väter Sitte auf ihr Sparbuch legen. Dabei insteressiert es sie scheinbar kein Bisschen, ob es nun Zinsen gibt oder nicht. Sie haben ihr Sparbüchlein, oder ihr Sparbuchkärtchen zu Hause unter ihrem Kopfkissen liegen, gleich neben dem Sparstrumpf für die Bargeldvorräte und vertrauen nur auf sich selbst. Keineswegs aber der Bank und den versicherungen und das nicht ohne Grund! Wer sein Geld zu Hause aufbewahrt, der hat die volle Kontrolle darüber und kann damit machen, was er will. genau deswegen will die Finanzindustrie aber das Bargeld nur zu gerne abschaffen. Denn dann müsste der Bürger zwangsläufig seine Kohle auf dem Konto lassen, wo man ihn praktischerweise schnell, sauber und fast unbemerkt schröpfen kann. Eh er sich´s versieht, ist die schöne Kohle dahin geschmolzen, wie in der Inflation. Aber zusätzlich, versteht sich. Und der gewöhnliche Feld,- Wald- und Wiesendeutsche sieht auch nicht ein, warum er seine paar übrigen Öcken am Monatsende in Aktien oder ETF´s, oder wunderschöne Sparpläne investieren sollte. Nichte einmal mehr die Lebensversicherung lohnt sich noch! Schließlich wissen wir alle, dass eine Versicherung nur deswegen Profite macht, weil sie energisch bestrebt ist, keine Kosten tragen zu müssen und ergo versucht, sich der von ihr versicherten Risiken mit allerlei Geschwätz, Geschwurbel und lamentierenden Rechtsanwälten gründlich und nachhaltig zu entziehen!

Hat der Kunde aber kein bargeld mehr in der Hand, muss er also immer und überall mit Karte zahlen, kann man sein Geld kontrollieren, Kosten in Rechnung stellen, die er ansonsten nie gehabt hätte und problemlos feststellen, wann er sein Geld für was ausgibt! Er wird noch gläserner als gläsern und alle, die an ihm verdienen wollen, sind´s zufrieden! Ob der Kunde das braucht, oder gar will, ist dabei lediglich von untergeordneter Bedeutung!

Warum aber will der Mensch an sich, wenn er schon Geld hat und sei es noch so wenig, nur so ungern Aktien kaufen? Naja, im Prinzip hat er nichts in der Hand, hat keinen Einfluss auf den Kurs der Aktie und seine Meinung ist für die Konzernlenker so unmaßgeblich, wie der Wunsch nach Gerechtigkeit und Nachhaltigkeit! Natürlich kann man sich ein paar Aktien ins Depot legen. Besonders jetzt, wo es Online-Broker gibt, die mit kostenlosen Konten locken. Aber wenn Du an Dein Geld kommen musst, weil Du es dringend brauchst, dann hast Du ein, nein mehrere Probleme:

1. Du musst zuerst die Aktien loswerden, die Du gekauft und ins Depot gelegt hast (jedenfalls metaphorisch gesehen, denn sowohl die Aktien, als auch das Konto sind lediglich digital vorhanden!)

2. Du musste den Kurs akzeptieren, zu dem Deine Aktie gerade gehandelt wird (und der kann mal eben deutlich unter dem Einstiegspreis liegen, was also dann ein Minusgeschäft ist!)

3. Wenn betrügerische Vorstände einen ganzen Konzern in den Abgrund reißen, dann sind Deine Aktien plötzlich garnichts mehr wert und Du kannst sehen wo Du bleibst. Okay, Du kannst Klagen und deine Ansprüche anmelden, aber als Privatanleger wird man Dich eher belächeln, als Dir auch nur eine müde Mark zu geben. Institutionelle Anleger sind da schon ein bisschen im Vorteil! (Ich denke hier jetzt gerade mal an Wirecard - von alllen und jedem in den Himmmel gehoben und bejubelt! Heute pleite! Den Bitcoin mit seinem atemberaubenden Höhenflug bis in die regionen von 70.000 Euro und dann, zack! von einem Tag auf den andern nur noch 20.000 wert! Dogcoin, von Elon Musk bejubelt und nun absolut wertlos, weil die Aktien so was von abgekackt sind, dass sie den Strom nicht wert sind, den man braucht um seinen Rechner hochzufahren! So kanns gehen und dann ist niemand Schuld! Du, Du ganz alllein hast spekuliert und bist einfach ein zu hohes Risiko eingegangen - sagt man dann zu Dir. Vorher sagt man nichts und sackt Deine Öcken freundlich lächelnd ein, um schnell den nächsten Bentley zu ordern!

4. Hast Du Deine Rente auf Aktien aufgebaut, von denen Du Dir einen dicken Reibach versprochen hast, weil Deine "Finanzexperten" Dir dazu geraten hatten, dann kann es ganz schnell passieren, dass Du einfach im Arsch bist! 

5. Auf nüscht kann man sich mehr verlassen! Ich kann mich noch an den Spruch erinnern: "Aktien kauft man, wenn die Kanonen donnern!" Nu donnern die Kanonen in der Ukraine schon ein halbes Jahr und was machen die Aktienkurse? Sie verschwinden im Orkus und keiner kann sagen, wann sie wieder ans Tageslicht zurückkehren werden!

Seh ich wieder einmal alles nur schwarz in schwarz? Kann sein, muss aber nicht! Denkt einfach mal drüber nach!

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Dienstag, 12. Juli 2022

Niemand wird alleine gelassen!

Das finde ich schon irgendwie nett! Möglicherweise dürfen wir nun in Gruppen verhungern oder erfrieren. Das hat wenigstens den Vorteil, dass diejenigen, die zuerst sterben, von den noch Lebenden gegessen werden können! Sofern noch Strom da ist, um ein sämiges Süppchen zu kochen!

Aber die Union will ja keine Wärmestuben für Arme und Kranke. Bietet sich hier doch, frei nach Darwin, die Möglichkeit, unproduktiver Bevölkerungskreise, wenn auch auf unangenehme, aber doch wenigstens effektive Art und Weise zu entledigen! Das entlastet den Sozialstaat. Und wenn sie nach dem Dahinscheiden auch noch gegessen werden, nehmen die Überreste bei der möglichen Beerdigung auch nur noch sehr wenig Platz weg!

Andererseits, nun steht erst mal die Sommerliche Hitzewelle an und auch da wird schon gezankt, ob man „Kühlräume“ einrichten soll, damit sich Menschen, die sich weder Klimaanlage noch Ventilator leisten, bzw. den Strom dafür nicht auf den Dächern ihrer Vorstadthäuser erzeugen können, bei den erwarteten Temperaturen von 40 Grad und darüber hinaus ein wenig abkühlen dürfen! Nun seid mal nicht so knickerich! Bedenkt doch bitte, dass, je niedriger die Temperaturen und je dichter die Leute aufeinander hocken, die Infektionsraten mit Corona exponentiell steigen *zwinker* und was sagt uns das? Die „Kühlhäuser“ bieten nicht nur die idealen Bedingungen für den Virus, sondern auch die Chance für ein sozialverträgliches Frühableben gewissen Schichten der Bevölkerung! Das Motto sollte also lauten: Wer sparen will (bei den Sozialausgaben) der muss erst einmal investieren (in „Kühlhäuser“ und „Wärmestuben“).

Wie man es dreht und wendet. Wenn der Sommer und dann Herbst und Winter rum sind, bietet sich uns ein neues Bild! Deutschland wird auferstehen. Nicht aus Ruinen, sondern eher wie Phönix aus der Asche! Ohne zahlreiche Sozialschmarotzer, ohne Quertreiber, ach nee, die heißen ja Querdenker und andere Impfgegner und -verweigerer und vielleicht werden wir dann auch noch etliche Reichsbürger und Alternative Idioten für Deutschland nicht mehr ertragen müssen. Es hat also alles nur Vorteile! Ach ja, und für alle, die es noch nicht verstanden haben. Dieser Artikel kann dazu führen, dass sie ein wenig mehr Verständnis für die feine Ironie von Sarkasmus entwickeln. Aber das ist nicht meine Schuld. Zu Risiken und Nebenwirkungen fragen sie am besten ihren Zahnarzt, oder Apotheker!

  

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Montag, 11. Juli 2022

Seid bereit! Das Ende ist nah!

Am 1. Oktober 2022, mit Beginn der Heizperiode, wird die Welt untergehen! Endgültig! Darauf bereiten uns – dem Himmel sei Dank – die Print- und Internet-Medien in allen Einzelheiten, ein- und besonders aufdringlich vor! Worauf wir uns vorbereiten müssen? Auf was sollten wir gefasst sein? Wie schützen wir sich am besten? Naja, solche Sachen eben!

Als Mieter einer Wohnung bei einer gemeinnützigen Wohnbaugesellschaft frage ich mich natürlich und was bitte soll ich machen? Mich still in eine der ausgekühlten Ecken meiner Wohnung setzen und einfach sterben? Dabei habe ich sogar noch die Wahl mir auszusuchen, ob ich lieber verhungern will, oder erfrieren. Denn beides gleichzeitig werde ich mir wohl nicht leisten können! Die Nahrung wird teurer! Das Bier wird teurer, so dass man sich die furchtbare Lage nicht einmal mehr schönsaufen können wird! Das Gas wird teurer und der Strom auch! Hab ich irgendwas vergessen? Ach ja, Diesel und Sprit wird teurer und natürlich auch Speiseöl, Mehl und Nudeln schlagen ordentlich auf! Also hamstern wir erstmal wieder Klopapier, damit wir eine Ersatzwägrung haben, wenn es wieder so richtig hart kommt!

Ja, hätte ich das Glück gehabt und mir ein Haus mit Grundstück kaufen können, dann läge jetzt eine Photovoltaik-Anlage auf dem Carport über meinem Tesla mit Wallbox und auch auf meinem Dach könnte ich mir eine Photovoltaik vorstellen, um meinen Eigenbedarf an Strom, wenn schon nicht zu decken, so doch zu mindern. Ich könnte in meinem Garten ein Weizenfeld anlegen und im Herbst mein eigenes ökologisches und veganes Getreide aus freilaufendem Weizen und Quinoa (oder wie heißt das Zeuch noch mal?). In meinem Kamin könnte ich dann Brot backen, damit wir wenigstens ein bisschen was zu fressen haben in diesen harten Zeiten.

Aber ich habe kein Haus. Ich wohne in einer Wohnung, wie schon erwähnt. Die wurde vor Jahren modernisiert und alle Kaminanschlüsse nachhaltig verschlossen. Also kann ich hier, trotz des Beschlusses, die Kohlekraft zur Überwindung der Energiekrise auch weiterhin zu nutzen, keinen Kohleherd anschließen! Leider! Aber ich könnte vielleicht einen Feuerkorb ins Wohnzimmer stellen, in dem ich nach und nach meine Möbel verbrennen und damit meine Bude heizen kann. Jedenfalls ein bisschen. Und wenn ich ein wenig vorsichtig bin, kann ich sogar eine Kohlenmonoxid-Vergiftung vermeiden. Wenn ich nämlich lüfte. Obwohl, dann wird es ja wieder ratzfatz kalt im Salon!

Andererseits habe ich zwei Balkone von der Größe eines Badetuchs. Der eine liegt so in der Sonne, dass alles verbrennt, was man dort drauf stellt, Pflanzen zum Beispiel. Der andere ist wegen der umstehenden Bäume so dunkel, dass dort nichts wächst, weil die Sonne fehlt um den Prozess der Photosynthese in Gang zu setzen und aufrecht zu erhalten Es ist also gehupft wie gesprungen. Da bin ich natürlich sehr dankbar für so wunderbare Tipps wie der von Kubicki, der empfiehlt, kalt zu duschen und Habeck, der vorschlägt schneller zu duschen. Na, das kann ich im Grunde aber auch nur zu gut verstehen. Wer sich unter eine eiskalte Dusche stellt, der kann nur sehr schnell duschen, weil er sonst keine Geschlechtsteile mehr hat. Die verziehen sich dann nämlich in die mollig warme Bauchhöhle und werden vor Ende des Winters nicht mehr zum Vorschein kommen! Falls man dann noch lebt!

Wobei, wahrscheinlich haben wir ja bis zum Winter auch kein Wasser mehr. Und Schuld bin natürlich ich, weil ich ein kleines Auto habe und außerdem ein weißer, alter Mann bin!

 

Samstag, 18. Juni 2022

Der nächste Corona-Winter - Geht wohl in die Hose!

Und wieder stehen wir da, inzwischen vor einem Corona-Sommer, wie wir ihn noch nie hatten und machen uns schon mal Gedanken darüber, wie es wohl im Winter werden wird - ohne Heizung, ohne Gas, ohne Masken und ohne Schutzmassnahmen! Der FDP-Buschmann im Justizministerium will keinen Lockdown und das ist auch gut so. Denn wenn wir schon in unterkühlten Buden sitzen müssen, dann kann man den Menschen schließlich nicht verbieten, Arsch an Arsch zu sitzen und gemeinsam den Radetzki-Marsch zu furzen, nachdem sie sich mit einer zünftigen Kohlsuppe aufgewärmt haben. Einmal die Woche! Wenn das Geld noch reicht!

Wobei sich da wieder die Frage aufdrängt: "Gibt es denn genug Kohl für den Winter ohne Heizung?" Die Hauptlieferanten sind ja bekanntlich - neben dem nördlichen Dithmarschen - vermutlich die Russen und Ukrainer. Bei denen ist das ja eine Spezialität! Kohl gegrillt, Kohl gekocht,Kohl versuppt, Kohl als Kuchen und qwas auch immer. Vermutlich schießen auch die Kohlpreise bald durch die Decke und dann muss das edle Gemüse mit Gold oder vielleicht mit Bitcoin augewogen werden!

Einstweilen aber bezweifelt Herr Buschmann erstmal den Nutzen von Masken und ist auch so garnicht begeistert von möglichen Vorbereitungen einer Maskenpflicht im Herbst und Winter, denn es fehlt ihm die wissenschaftliche Expertise (ihr wisst schon, erst noch ein paar Jahre evidenzbasiert evaluieren und so Zeuch!), während der Ratsvorsitzende des Weltärztebundes Frank Ulrich Montgomery erklärt, die "wissenschaftliche Evidenz zum Sinn von Maskenpflicht und Impfen" sei "erdrückend".

Aber da gehen die Meinungen halt auseinander und wer wird einem Ärztepräsidenten glauben wollen, wenn er die Meinung eines unbeholfenen Justizflachmannes aus der FDP dagegen stellen kann?  

zwei Winterhalbjahre haben wir mit immer rasanter steigenden Inzidenzen hinter uns. Die Todesfälle haben auch in Deutschland, einst als Musterland der Schutzmaßnahmen gepriesen, die Hunderttausend längst weit hinter sich gelassen. Dennoch findet sich immer ein Vollpfosten, der sagt: "Äh, nö, das mit Masken und Lockdowns, das öhm, ist nicht so gut - für die Wirtschaft, nä?" Und mal ehrlich, die Partei des marktwirtschaftlich verbrämten Sozialdarwinismus, der FDP nämlich, käme es wohl garnicht so ungelegen, wenn man den Bodensatz der gesellschaft, die Alten und "Unproduktiven" durch ein kleines bisschen Darwinismus reduzieren könnte. Und das ganze schiebt man dann dem bösen Virus in die Schuhe, nein die Protein-Spikes, hä? Das hätte schon etwas bestechendes! Cost Cutting auf die biologische Art! Und die Kostenfaktoren, die den Staat so sehr belasten, wäre man nach den nächsten zwei,drei Corona-Wintern bestimmt weitesgehend los!

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Sarkasmus könnt so schön sein, wenn es nicht so traurig wäre!




 

Sonntag, 5. Juni 2022

Tankrabatt rettet notleidende Ölkonzerne!

Wer gedacht hatte, die Spritpreise würden mit dem Beginn der vorübergehenden Steuersenkung auf Benzin und Diesel wirklich zurück gehen, und sei es nur um 10 Cent oder so, der ist aber sowas von in den Arsch gekniffen, dass es eine wahre Freude ist! 

Man hört ja, dass die Bundesregierung (und hier dürfte wohl der Finanzminister der Stein des Anstosses sein und der heißt Lindner und ist von der unternehmerfreundlichen FDP!) es verabsäumt hat, gesetzlich festzulegen, dass die Steuersenkung komplett an die verbraucher weiter zu geben ist, Punkt! Nee, Ausrufezeichen! Statt dessen sank der Preis an der Zapfsäule kurzfristig auf knapp 1,90 Cent/Liter, um dann am nächsten Tag rapide in die Höhe zu schnellen und sich nun sogar über den preisen von vor dem Tankrabatt einzusortieren. Dabei sinkt der Ölpreis seit geraumer Zeit deutlich! Was folgern wir also daraus? Die Ölindustrie schaufelt sich - mal wieder, muss man da sagen - die Taschen voll! Ohne mit der Wimper zu zucken und ohne jedes Schuldbewusstsein. Das Rohölpreis und die Preisgestaltung an der Tankstelle schon lange nichts mehr miteinander zu tun haben, ist auch keine Neuigkeit!

Was also muss getan werden? Richtig! Die Ölkonzerne müssen wegen Preistreiberei und Monopolbildung gemaßregelt und zusätzlich besteuert werden. Dann landet das Geld zunächst mal zwar wieder beim Staat, aber dann kann man sich noch einmal Gedanken darüber machen und es dann besser machen! Allerdings muss man scih angesichts dessen, was hier gerade abläuft, schon mal den ein oder anderen gedanken darüber machen, wer hier eigentlich und in wessen Interesse die Gesetze schreibt? Gibt es einen politisch-industriellen Komplex, der dafür sorgt, dass letztendlich immer die Konzerne profitieren? Wenn dem so ist, kann ich nur eines sagen: "Scheiß auf den Kapitalismus!"

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Samstag, 28. Mai 2022

Ach was - Vonovia als sozialer Vorreiter?

Na da schau mal einer an. Der Chef des Wohnungskonzerns Vonovia ist der Meinung, dass der Staat den Menschen mit niedrigen Einkommen helfen muss, die exorbitanten Nachzahlungen, die auf sie zukommen, zu stemmen. Jedenfalls, solange sie in Wohnungen der Vonovia leben. Und er legt auch gleich nach. Im Rahmen werden die Mieten ebenfalls stark steigen. Er muss es wissen, denn sein Konzern ist eines jener Unternehmen, die jetzt schon mal so richtig hinlangen, und die Mieter ausquetschen, dass ihnen das Wasser in den Augen steht! Bekanntermaßen hält Vonovia lieber bei den Mieten penetrant die Hand auf, anstatt Reparaturen durchzuführen und Schäden zu beseitigen! Und bei der Gelegenheit erlaube ich mir hinzuzufügen, dass alle Wohnungskonzerne mit mehr als nur ein vielleicht 1.000 Wohnungen enteignet werden müssen. Außerdem sind die Mieten zu deckeln. Aber mich fragt ja keiner!

Aber da sind sie ja nicht die einzigen, denen nichts zu peinlich ist, um ihren Profit zu steigern. Deutsche Wohnen gehört natürlich auch dazu. Und um die Marktmacht noch zu erhöhen und an der Monopolstellung noch ein bisschen zu arbeiten, wurde dieser Konzern von der Vonovia übernommen! Nach den Daten von statista aus dem Jahre 2029 besaßen in diesem Jahr die beiden Konzerne Vonovia und Deutsche Wohnen zusammen zusammen gut 560.000 Wohnungen in Deutschland und sind damit als marktbeherrschend zu bezeichnen.

Genau diese Situation steht dem Gedanken diametral gegenüber, dass Wohnen ein Menschenrecht sein muss und zwar wohnen zu einem Preis, den sich die Menschen auch leisten können müssen. Dem wirkten Vonovia, die Deutsche Wohnen und auch die anderen kleinen Wohnungskonzerne vehement dagegen! Auch die Lobbys der Immobilienkonzerne ist in der Politik sehr erfolgreich tätig und man darf hier als den ersten Ansprechpartner natürlich die FDP nennen, gleich nach der CDU/CSU und der SPD. 

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Freitag, 13. Mai 2022

TerraUSD - eine sogenannte "Stablecoin"

Ach ja, das ist so eine Sache mit den Null-Zins-Sparbüchern und den Strafzinsen auf Guthaben, seit die EZB den Leitzins auf 0,00 % gesenkt und damit den Sparern nicht nur jede Hoffnung, sondern auch einen Gutteil ihres Sparvermögens genommen hat. Aber wen juckts? Die gute alte Christine Lagarde sicher nicht. Ist ja nicht ihre Kohle, die da schmilzt wie Schnee unter der Klimaerwärmung. 

Der Deutsche an sich, besser bekannt unter der Bezeichnung "Aktienallergiker", der jedes Risiko scheut, weil er einfach nicht am Aktienmarkt investieren will, möchte sein Sparbuch einfach nicht missen. Und nun, nachdem die Märkte krisenbedingt einer nach dem anderen crashen, versteht man natürlich auch ein bisschen warum das so ist. Wer den vollmundigen Ankündigungen geglaubt hatte und sein kleines Vermögen in Aktien investiert, oder in Kryptos angelegt hat, der kann jetzt sein blaues Wunder erleben! Aktienkurse, im Rahmen der Corona-Pandemie und des russischen Angriffs auf die Ukraine abgekackt, abgestürzt und verbrannt, zeigen einmal mehr, dass es nicht so einfach ist, sein Geld in Aktien anzulegen. 

Kaum eine Aktie blieb von den Reaktionen des Marktes verschont! Durchschnittlich 30 bis 40 % des Wertes sind nun erst einmal weg und wer nicht warten kann, weil er sein Geld braucht, der muss nun auch die Verluste realisieren. So einfach ist das. Aber dafür kann natürlich keiner was, außer dem Anleger selbst. Schließlich steckt er sein Geld vollkommen auf eigenes Risiko in diverse Aktien, Kryptos, ETF´s und Derivate. Ein bisschen Risiko ist halt immer dabei, anders als auf dem Sparbuch, wo nur die Inflation dran knabbert und der Negativzins, wenn man überhaupt ein Plus drauf liegen hat. Aber das gönnen uns weder der Staat, noch die Banken und ihre Interessenvertreter, die möchten liebend gern, dass wir unser sauer verdientes Geld „investieren“ und dann verbrennen, wenn´s hart auf hart kommt. 

Wer hohes Risiko geht, geht eben hohes Risiko und dann ist die Kohle weg. Wer ein Sparbuch hat, der behält wenigstens nominell sein Geld, wenn auch die Kaufkraft auf Grund der Inflation sinkt! Die Finanzwirtschaft aber denkt schon darüber nach, wie sie uns mit anderen verlockenden Angeboten das Geld aus der Tasche zieht. Und wenn ich so Sachen wie Krypto höre, oder NFT, dann wird mir ehrlich gesagt sofort speiübel und der Konfirmationskaffee kommt hektoliterweise wieder hoch.

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Einfach nur dumm wie Scheiße, oder doch Lifestyle-Blogger?

Da kann man nur noch staunen, über so viel Dummheit. Aber im Internet scheint alles möglich. Esoterik ist ein besonders beliebte Thema im Ne...