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Sonntag, 17. Dezember 2023

Das Rentensystem der Volksrepublik China?

Wen um alles in der Welt interessiert so etwas überhaupt? Ich meine jetzt, außer der AfD-Chef:In Alice Weidel? Okay, wenn man ehrlich ist wahrscheinlich keine Sau, aber immerhin ist sie wohl nicht die Einzige mit einem mehr oder weniger (sicher eher mehr!) seltsamen Thema ihrer Doktorarbeit. Je exotischer und abstrakter, desto größer vermutlich die Chance, dass sich nicht nur kein Schwein dafür interessiert, wer und wie diese geschrieben hat, sondern auch ob das Ganze irgend einen Sinn hat, den man erkennen könnte! Wie wir in der Vergangenheit gelernt haben, ist der politische Mensch, mithin also der homo politicus einer, der sich nicht durch irgendwelche besonderen Fähigkeiten organisatorischer oder menschlicher Art auszeichnet, sondern jemand, dessen einzige Befähigung darin besteht einen, wie auch immer erworbenen, akademischen Grad erlangt hat. Denn eines scheint gewiss zu sein - Glaubwürdigkeit und Durchsetzungsvermögen scheint man nur durch einen Doktorgrad erwerben zu können, der gleichzeitig dafür Sorge zu tragen scheint, dass man ein besserer, ein richtiger Mensch wird! Alle anderen Bürger sind einfach nur Proleten und nichts befähigt sie dazu sich in den politischen und gesellschaftlichen Diskurs einzubringen.

Die Akademisierung der Politik scheidet die dummen und gewöhnlichen Menschen von den fähigen und weisen Menschen. Damit werden wir uns wohl endgültig abfinden müssen! Grundsätzlich bin ich persönlich sowieso der Meinung, eines Menschen akademische Befähigungen sollten grundsätzlich einer Überprüfung unterzogen werden, wenn sie glauben, sich in Amt und Würden wählen lassen zu müssen! Denn man hört ja allenthalben, dass ein großer Teil derjenigen, die sich so gern auf ihren akademischen Grad berufen, in Wahrheit betrogen haben, weil sie schlicht zu doof sind, oder Betrüger, oder beides! Aber warum sich sorgen? Irgendwann kommt die Wahrheit ja sowieso ans Licht der Welt und dann wird eben später über diverse Lügner, Heuchler, Betrüger hergezogen. So ein kleines bisschen Hetze hat noch niemandem geschadet, oder? Niemand dürfte das besser wissen, als die Crackpfeifen von der AfD!

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Dienstag, 8. August 2023

Sind Akademiker die besseren Menschen?

Auch dieses Thema könnte man unter der Rubrik Sommerloch abheften, wenn es nicht das ganze Jahr über und immer wieder aktuell, sowie bei Amts- und Würdenträger aller Parteien aufploppen würde -  Plagiate! 

Gelegentlich stellte sich mir schon öfter die Frage, wieso und warum eigentlich jeder glaubt einen akademischen Grad erwerben zu müssen. Erhöht das seine Glaubwürdigkeit? Ist er dadurch klüger als andere Menschen? Kann er sich über den gewöhnlichen Pöbel erhaben fühlen? Letzteres scheint der häufigste Beweggrund für Politiker zu sein, sich einen akademischen Grad zuzulegen. Ein "Dr." vor dem gewöhnlichen Nachnamen sieht halt schon irgendwie schicker aus, als einfach nur ein "Herr" oder "Frau". Außerdem kommt noch eine scheibar erhöhte Glaubwürdigkeit hinzu, obwohl ein Dr. noch lange kein Arzt sein muss und dem hanget ja der Ruf des Halbgottes in weiß an! Aber, auch das muss mal ganz deutlich gesagt werden, Akademiker stinken beim Scheißen genauso, wie jeder andere Mensch!

Nun kümmert man sich ganz offensichtlich gerade um Berlins Verkehrssenatorin Manja Schreiner (CDU), der nachsagt wird, unsauber zitiert zu haben. Was einen eigentlich wundern muss, denn genau das ist ja bei allen Doktorarbeiten eines der wichtigsten Themen, zumal man die ja auch lange nach dem Erwerb des ach so begehrten Doktortitels noch überprüfen und bemängeln kann, was im schlimmsten Fall dazu führen kann, dass einem der akademische Grad wieder entzogen wird! Gleichwohl haben natürlich alle davon Betroffenen immer alle ihre "eingereichte Arbeit nach bestem Wissen und Gewissen verfasst!" das versteht sich doch von selbst!

Ein gutes Beispiel dafür ist auch die ehemalige Bundesfinanzminister:In und nun als Wirtschaftssenator:In im Berliner Senat angeheuerte Franziska Giffey, der man trotz ihrer "Arbeit nach bestem Wissen und Gewissen" den Doktortitel im Juni 2021 aberkannt hat!

Mein Gott, wo sind die Zeiten hin, als noch Handwerker, oder Handwerksmeister im Bundestag saßen und über die Geschicke des Landes und seines Volks debattierten und entschieden. heute glaubt wohl jeder, man könne das nur als Akademiker. Da braucht man sich wirklich nicht wundern, wenn sich immer mehr Bürger über die Abgehobenheit der politischen Klasse beschweren - meist zurecht! Ach, das Regieren könnte so einfach sein, wenn das blöde Wahlvolk nicht wäre, nä?

Tja, Frau Doktor, irgendwie voll Scheiße gelaufen, wa?

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Montag, 30. Mai 2022

Der unartige Gott Plagitarius

Wer es nicht weiß, Plagitarius ist der Gott der Plagiatoren, der der falschen Zitatoren und der fleißigen Abschreiber, die keine Hemmungen haben, sich anderer Leute Arbeit zu bedienen und sich dann hinter der Behauptung verstecken, sie hätten doch nur ein paar handwerkliche Fehler begangen und seien, ein wenig nachlässig gewesen. Meist findet man solche Gestalten im Dunstkreis politischer Parteien und hier ganz besonders jener, die sich als konservativ, wertkonservativ gar, oder auch als liberal bezeichnen. Aber auch unter "echten" akademischen Akademikern, also solchen, die im Lehrbetrieb der Universitäten untergekommen sind, findet Plagitarius nachweislich immer mehr und immer ergebenere Anhänger. 

So wie hier die Darmstädter Soziologin Cornelia Koppetsch, ihres Zeichens ProfessorIn, der die TU Darmstadt bescheingit, eine verfestigte (unrichtige) Einstellung ihr Eigen zu nennen! Na wenn das mal nichts ist? Sicherlich hatte sie eine ausnehmend schwere Kindheit, die sie mit ihren Plagiaten zu kompensieren versucht. Sie ist laut Wikipedia Professorin für Geschlechterverhältnisse, Bildung und Lebensführung an der TU Darmstadt, was auch immer das bedeuten mag und das schon seit 2009. Dabei liegen ihre Forschungsschwerpunkte in der politischen Soziologie, der Mittelschichts- und Ungleichheitsforschung und der Geschlechterforschung? Bereits seit 2019 stellte man bei ihr einen Hang zum Plagiat fest, was dazu führte, dass zwei Publikationen vom Markt genommen wurden!

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Samstag, 28. Mai 2022

Gone with the wind?

Eine der großen Hoffnungen der CDU, Diana Kinnert, ist wohl für den Moment zerplatzt wie eine Seifenblase. Es ist ja auch kein einfaches Leben, wenn man zwei Jobs gleichzeitig wuppen soll, Publizistin (oder heißt das SchriftstellerIn? Klingt wahrscheinlich zu deutsch!) und PolitikerIn! Da fehlt einfach die Zeit, wenigstens eines von beiden richtig zu machen. Und dann verdient man ja auch schön geil, wenn man DAS Talent der Union ist. 

Aber wenn man dann schon publiziert, dann sollte man halt auch drauf achten, dass man nicht einfach mal eben so, Hopplahopp, per copy and paste den Krempel schnell zusammen kopiert und dann, ohne Quellenangaben auf den Markt schmeißt. Ich meine, persönlich finde ich es nicht schlimm, wenn man sich von anderen inspirieren lässt, aber einfach alles abschreiben, worüber sich andere tiefergehende gedanken und viel Arbeit gemacht haben, das ist echt ziemlich dürftig! Aber wem sagen wir das?Ob nun Uni, oder Publizistik, selbst arbeiten ist halt ne andere Sache, als andere Leute die Arbeit tun lassen und dann rasch abzuschreiben.

Nachdem Stefan Weber zwei Bücher der Madame analysiert hat, stellte er fest, dass sie in dem einen, "Für die Zukunft seh’ ich schwarz" großflächige und vor allem großzügige regelrechte Abschriften aus anderen Werken, u. a. der Wikipedia genutzt hat, selbstverständlich ohne das kenntlich zu machen und in dem zwoten, "Die neue Einsamkeit" soll sie noch unverschämter zugelangt haben. Da kann man ja nur hoffen, dass wenigstens die Buchtitel auf ihrem eigenen Mist gewachsen sind!

Selbstverständlich (immerhin) hat sich die Gute bereits entschuldigt und verlauten lassen, es sei alles nur ein Versehen gewesen. Macht ja nix. Kann ja jedem mal passieren. Schließlich kann man in dem Artikel lesen, dass sie den CDU-Spitzenkandidaten Christian Baldauf 2021 im Wahlkampf beraten haben soll und sogar die britische Regierung (vielleicht, wie am unauffälligsten während einer Corona-Party Wein "exen" kann, um nicht weiter aufzufallen?). Zuletzt war sie gar in Fritze Merzens Wertekommission. Wenn das mal keinem Adelsschlag gleich kommt? Bestimmt haben wir leider noch nicht zum letzten Mal von ihr gehört...

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Montag, 9. Mai 2022

Also das ist jetzt schon irgendwie peinlich!

Kaum vom kgl. Bayrischen Amtsgerichtspräsidenten Markus Söder ins Amt gehievt und schon geht´s los – Plagiatsvorwürfe gegen den neuen Generalsekretär der CSU, Martin Huber (Politikwissenschaft, Wirtschafts- und Sozialgeschichte sowie Bayerische Geschichte an der Ludwig-Maximilians-Universität (LMU) in München)! Ist das nicht furchtbar? Obwohl, wenn man sich betrachtet, dass fast alle diese CSU-Menschen, die irgendwann mal etwas zu sagen haben in der Partei, fast durch die Bank weg auf der Ludwig-Max-Universität in München „studiert“ und oft genug kommen hinterher dann Fragen auf wie: „Ja ist denn damals auch alles mit rechten Dingen zugegangen?“ Wer weiß das schon so genau? Eben, keiner. Deswegen wird nun geprüft, ob Martin Huber seine Dissertation auch wirklich regelkonform erarbeitet, korrekt zitiert oder sogar selbst abgeschrieben hat. Man weiß ja nie!

Gleichwohl behauptet der frisch inthronisiert CSU-General selbstverständlich, er habe „nach bestem Wissen und Gewissen blablabla und so weiter und so fort! Was natürlich so viel wie gar nichts zu bedeuten hat. Das würde wohl jeder von sich behaupten und das hat, wenn ich mich korrekt erinnere und zitiere, auch der gute Herr Karl-Theodor Maria Nikolaus Johann Jacob Philipp Franz Joseph Sylvester Buhl-Freiherr von und zu Guttenberg (Studium der Rechtswissenschaften an der Universität Bayreuth und der Politikwissenschaft an der Hochschule für Politik München) von sich behauptet. Oder? Anschließend gestand er schwere Fehler in seiner Arbeit ein, leugnete aber den Vorsatz bei seiner Täuschung! Also einfach nur zu doof? Okay, kann ja sein. Aber das kommt wohl daher, dass jeder, der es in der Politik zu etwas bringen will meint, seine Integrität und Leistungsfähigkeit mit einem Doktortitel beweisen zu können und auch zu müssen! Weil Akademiker müssen einfach die besseren Menschen sein, sonst wären ja nicht (fast) alle Politiker mit akademischen Ehren behänget und geschmücket!

Ich kann mich noch gut daran erinnern, dass vor einigen Jahrzehnten sogar noch Handwerker, oder Handwerksmeister als Abgeordnete in den Bundes- oder Landtag einzogen – heutzutage absolut undenkbar, so scheint es! Und der Wähler freut sich und macht sein Kreuz wahrscheinlich bei der Partei, die vermeintlich die meisten Akademiker in ihren Reihen hat. Denn die müssen es ja wohl wissen, wenn sie schon Politikwissenschaft und ähnlichen Scheiß studiert haben!

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Einfach nur dumm wie Scheiße, oder doch Lifestyle-Blogger?

Da kann man nur noch staunen, über so viel Dummheit. Aber im Internet scheint alles möglich. Esoterik ist ein besonders beliebte Thema im Ne...