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Dienstag, 16. April 2024

Zum Arschkriechen nach China?

Das hätte er sich auch sparen können, der Scholz-o-mat. Drei Tage China und alles, was dabei rum kommt, sind ein paar warme Worte von Xi, die auf frohe Erwartungen eines Bundeskanzlers treffen, welche an der Realität derart vorbei gehen, dass man es kaum fassen kann. Will er mit seinem Gesülze tatsächlich erreichen, dass Chinas King of Kong auf die russischen Aggressoren in der Ukraine einwirkt und das auch noch mäßigend? Glaubt er ernsthaft, er kann mit seinem seichten Geschwafel vom fairen gegenseitigen Handel auch nur ein chinesisches Unternehmen davon abbringen, den deutschen, respektive den europäischen Markt nicht mit billigem Tinnef und staatlich subventionierten Dumpingpreisen zu überschwemmen? Manchmal mag man es kaum glauben, wenn man solche Sachen hört! Sicher hat er wenigstens zum Thema Taiwan kräftig auf den Tisch gehauen und China davon überzeugt, dass es viel besser wäre, die im Vergleich winzige demokratische Inselrepublik mit friedlichen Mitteln zu vereinnahmen. So wie Hongkong zum Beispiel? Wer kann sich noch an die Parole „Ein Land – zwei Systeme!“ erinnern, mit dem man die Übergabe der einstigen britischen Kolonie an die Volksrepublik als bahnbrechendes Ereignis feierte? Na klar, denn schon ein paar Jahre später war das alles Makulatur und heute ächzt Hongkong ebenso unter der kommunistischen Diktatur, wie das gesamte Festlandchina! Ganz sicher hat Scholz hier auch deutliche Worte gefunden! Diesen Trip hätte man sich schenken können. Nur um sich vorführen zu lassen, wäre seine Anwesenheit im Reich der Mitte nicht notwendig gewesen. Das tut die gelbe Gefahr aus Fernost täglich auf´s Neu mit ihrer Handelspolitik!

Samstag, 18. November 2023

Deutschland, teures Land!

Wie ich gerade einem Artikel auf spiegel.de entnehme, gehört Deutschland zu den Ländern in Europa und sicher auch weltweit, welches die höchsten Preise für Strom aufruft! Aber was am erstaunlichsten ist, dürfte die Tatsache sein, dass es ausgerechnet die kleinsten Stromkunden sind, die am meisten für die KWh berappen müssen. Rentner- und Single-Haushalte haben die höchsten Stromkosten, wenn sie unter einem Jahresverbrauch von 2.000 KWh liegen! Hier scheint einzig Liechtenstein die Preise in Deutschland noch zu toppen. In Spanien beispielsweise liegen die Strompreise um die Hälfte unter den deutschen Preisen! Derweil streitet die Regierung darüber, wie sie die Stromkosten für die Industrie senken kann. Da muss mans chon verständnis aufbringen, denn irgendwer muss ja die subventionierten Strompreise für die Wirtschaft zahlen, oder? Warum also nicht die Kleinverbraucher? 

Wenn es nur das wäre. Strom hin oder her. Natürlich hat es seinen Preis, wennman umweltfreundlich Strom produzieren und gleichezeitig das Klima schonen, nein sogar schützen will. Also legt man immer noch ne Schippe oben drauf und darf freilich nicht vergessen, dass es sich bei den Stromkonzernen nicht um gemeinnützige Unternehmen handelt, sondern um Wirtschaftsunternehmen, die Profit machen müssen. Daher halten sie die Hand dort auf, wo am wenigsten Widerstand zu erwarten ist. Bei den kleinen Verbrauchern, die außer sich selbst keine wirkliche Lobby haben. Gemeinsam mit dem Staat, versteht sich, der auch immer und überall meint, sein Teil abbekommen zu müssen um seinen vielfältigen Augaben nachkommen zu können. Die Subventionen für die Wirtschaft zum Beispiel, klar. Die Umverteilung des Vermögens von unten nach oben, auch ganz wichtig und dergleichen unangenehme Dinge mehr, übder die man nicht so gerne spricht, aber auch nichts dran ändern will.

Der Deutsche an sich ist ja auch ein dankbares Opfer für die allgemeine Abzockerei! Medikamente?? Kosten hier so viel, wie in kaum einem anderen Land auf der Welt! Die muss man sich auch leisten können und wer das nich kann, hat eben Pech gehabt! Zweiklassenmedizin ist keine finstere Zukunftsperspektive, sie ist bittere Realität. Vor allem für Menschen, die sich miteiner gesetzlichen Krankenkasse begnügen dürfen. Natürlich stecken auch die privaten Krankenkassen jede Menge Steuergelder in ihre Taschen, damit es ihrer noblen Kundschaft an nichts mangelt, aber das steht auf einem ganz anderen Blatt! 

Benzin und Diesel? Sind hierzulande so teuer, wie kaum in einem anderen Land, außer vielleicht in Skandinavien! Aber was soll´s. Des deutschen liebstes Kind, sein Auto, muss niemals Not leiden. Das lässt sich der Mensch was kosten und wenn er selbst dafür auf´s Fressen verzichten muss! 

Kommen wir zu den richtig teuren Sachen! Häuser zum Beispiel. Die kann sich in Deutschland kaum jemand leisten, wenn er nicht das Glück hat, sie zu erben, von wem auch immer. In kaum einem anderen Land gibt es so wenige Hausbesitzer, oder Besitzer von Eigentumswohnungen, wie hierzulande! Grundstücke? Unbezahlbar! Bauvorschriften? Selbst für Architekten und andere Fachleute kaum zu durchschauen! Baugenehmigungen? Die kannst Du Dir da hinein stecken, wo die Sonne nicht hin scheint! Auf den Stempel von Amts wegen auf so einem Dokument kannst Du lange warten! Und so geht es weiter und weiter und weil man ja der Umwelt Gutes tun muss und das auch partout will, gibt es Subventionen für Solaranlagen, Wärmepumpen, Elektroautos, was auch immer, von denen nur derjenige etwas hat, der sich Haus und Eigentumswohnung auch leisten kann. Der Mieter ins einer überteuerten Kleinstwohnung im Format Wohnklo mit Kochnische, muss sehen wo er bleibt und eifrig, eifrig sparen, um am Ende der Heizperiode seine Nebenkostenabrechnung bezahlen zu können und den Nachschlag auf die Stromrechnung! Von den Sanierungskosten die der Vermieter in seiner grenzelosen Gnade und auf Kosten der Mieter durchführen lässt, die aber wegen der Umlegung der Kosten auf die einzelnen Mieter nicht nur keine Ersparnis zulassen, sondern auch noch Mieterhöhungen nach sich ziehen, damit der Mieter auch ja keinen Vorteil davon hat, wollen wir hier gar nicht sprechen! Dafür sollen wir die Schnauze halten und uns über die Grüüne Heizungsrevolution freuen. Denn davon werden die Lebensbedingungen in den Ländern der früheren Dritten Welt besser - sagt man!

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Mittwoch, 27. Juli 2022

Lahmes Internet - in Deutschland!

Also da wäre ich nicht drauf gekommen. Ist das jetzt wirklich sooo gravierend? Wurde das denn nicht besser, seit Boris Becker stolz verkündete, er sei jetzt drin? Wenn ich mich recht erinnere hat ja die CSU die Digitalisierung seit Jahrzehnten quasi in Erbpacht mit ihren „SpitzenpolitikerInnen“ besetzt, u. a. dem guten Herrn Dobrindt, der Bundesminister für Verkehr und digitale Infrastruktur gewesen sein will. Weil Autobahnen und digitale Autobahn sind ja im Prinzip dasselbe. Hat irgendwas mit Geschwindigkeit zu tun, aber was nur? Bloß dass er sein Budget nahezu komplett in den Straßenbau gebuttert hat und eher weniger in Digitales! Aber das lag wohl daran, dass die Autokonzerne deutlich mehr Kohle für Lobbyarbeit locker gemacht hatten, als die Betreiber digitaler Infrastruktur, die ja nun auch nicht so ganz einsehen wollen, warum sie investieren sollten, bevor sie dann die Kunden abkassieren und die dicken Profite einstreichen können!

Vor Dobrindt war der Ramsauer Peter der Herr des Hauses und nicht gerade bekannt dafür, den digitalen Ausbau voran treiben zu wollen und nach Dobrindt schlich der Herr Scheuer, Andi durch die Amtsräume. Alle nahmen sie die hängenden Backen mit großspurigen Ankündigungen voll und posaunten die Bedeutung von digitaler Infrastruktur in die Gegend! Passiert ist – wer hätte das gedacht? – natürlich nichts! Ich meine, schließlich sind wir ja auch nur eine Industrienation, ja, manche behaupten gar eine Nation der Hochtechnologie! Ja, da staunt ihr, wenn ihr dann dran denkt, wie die Gesundheitsämter in der Pandemie ihre Infektionszahlen per händisch abgetippter Tabelle und dann, ganz modern, mit dem Fagerät verschickt haben. Oder auch nicht, weil manche nahmen ihren Dienst so ernst, dass sie trotz Pandemie, Verzweiflung und Kontaktnachverfolgung am Wochenende einfach nach Hause giingen! Notdienst? Ich bitte euch. Dienst ist Dienst und Bärenfell ist Bärenfell!

Dazwischen, oder stattdessen kam auch noch die liebe Dorothee Bär und übernahm als StaatsministerIn und Beauftragte für Digitalisierung in Amt und Unwürden und verbreitete, wie bei CSU und CDU allgemein üblich, weiter lediglich heiße Luft und viele bedeutungslose Phrasen und Sprechblasen. Passieren tat auch weiterhin – nichts! Aber lassen wir das einfach mal so im Raum stehen (genauso nutzlos, wie die vorwiegend bayrischen Politclowns) und für sich selbst sprechen!

Fakt ist, das Internet ist lahmarschig, das Internet und Mobiltelefonie sind in Deutschland, im Vergleich zu anderen Ländern in Europa, deutlich teurer und die Qualität ist selbst in Ballungszentren so beschissen wie eh und je! Aber was weinen wir hier bittere Krokodilstränen? So läuft das eben in einem Land, in dem sämtliche Kosten für die Infrastruktur und alles andere am besten auch gleich noch, der Allgemeinheit aufgehalst werden, die Profite aber schieben sich die Konzerne in die Taschen. Dabei ist es auch vollkommen egal, ob es sich um Telekommunikation, oder Energie, Pharma, Finanzen oder Infrastruktur handelt. Niemand will die Kosten tragen, aber jeder den Gewinn für sich behalten. Genau betrachtet ist dies natürlich das Wesen des Kapitalismus und des freien Marktes. Aber es wäre ein bisschen glaubhafter, wenn es wirklich einen freien Markt gäbe, der sich selbst reguliert – Wettbewerb, der für marktgerechte Preise sorgt, teure oder schlechte Produkte verdrängt und ineffiziente Unternehmen aus dem Markt drängt und so für einen „gesunden“ Wettbewerb zum Vorteil des Verbrauchers sorgt! Das ist aber lediglich Wunschdenken, mit dem man den Bürger dafür verantwortlich machen möchte! Schließlich ist er selber schuld, wenn er teure und schlechte Dienstleistungen und Produkte einkauft. Leider greift das Argument etwas zu kurz, weil es so gut wie keine Vergleichbarkeit zwischen den Angeboten gibt!

Aber hier wie überall sind die Kunden natürlich selbst verantwortlich. Anstatt dass der Staat, den wir immerhin mit unseren Steuergeldern großzügig alimentieren, die Regeln aufstellt und dies auch überwacht, zieht er sich auf die „Selbstverantwortung“ der Bürger zurück und fordert von ihnen, die Preise zu vergleichen, die „günstigsten“ Angebote selbst auszuwählen und gegebenenfalls die Anbieter zu wechseln wie andere Leute ihre Unterhosen. Wer das macht, zum Beispiel bei den Energieversorgern, der kann natürlich plötzlich ohne Energie, Strom, oder Heizung dastehen, wenn er tatsächlich den billigsten Anbieter gewählt und womöglich noch in Vorkasse gegangen ist. Anbieter pleite, Geld weg und der Grundversorger (meist Stadtwerke) ziert sich hier einfach neue Verträge abzuschließen! Oder Internetanbieter gewechselt, Vertrag gekündigt und plötzlich gar kein Internet mehr – der alte Anbieter stellt die Leistung ein, der neue stellt sie nicht zur Verfügung! Immer sind die Kunden selbst schuld. Dafür erhält man aber wertvolle Tipps, wie man sich gegen zu hohe Rechnungen zur Wehr setzen kann, oder sich über zu langsames Internet beschwert. Ausfälle kann man auch melden und man kann dem Anbieter androhen, dass man die Zahlungen kürzt! Und dann? Keine Sau juckt es. Lassen sie sich mal mit einem Anbieter auf eine solche Diskussion ein! Hier wird rundheraus bestritten, dass die Leistung nicht erbracht wurde und ich möchte gerne mal wissen, wie sie beweisen wollen, dass sie im Recht sind!

Es ist ein Affentheater! Und der Gesetzgeber geht vermutlich davon aus, dass man als gewöhnlicher Feld-, Wald- und Wiesenbürger sowieso nichts besseres zu tun hat, als nach der täglichen Arbeit Müh´ und Plage sich auch noch juristisch mit irgendwelchen Idioten auseinander zu setzen, die der Auffassung sind, es sei ausreichend, irgendwelche Leistungen vertraglich zuzusichern. Sie dann auch tatsächlich zu erbringen eher nicht. Allein schon der Gedanke daran, man habe bei Vertragsabschluss auch wirklich einen Anspruch auf Lieferung einer Leistung ist wohl eine Unverschämtheit, gegen die sich Anbieter oft erfolgreich zur Wehr setzen. Pünktliche Zahlung der monatlichen Kosten wird natürlich selbst bei Nichtlieferung vorausgesetzt und großzügig weiter abgebucht, dass die Schwarte kracht! Soll man da nicht einfach kapitulieren?

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Mittwoch, 15. Juni 2022

Was können wir tun?

Cem Özdemir ist Landwirtschaftsminister der Bundesrepublik Deutschland. Was sagt uns das? Naja, eigentlich nichts. Denn außer einigen platten Sätzen, hat er bislang nicht allzu viel zu sagen. Zum Beispiel so tolle Sachen wie: „So wie es ist, kann es nicht weitergehen!“ Okay und dann spricht er sich für pragmatische Lösungen aus, denn wer den klimafreundlichen Umbau der Landwirtschaft in Deutschland nun, nur wegen dem bisschen Krise grundsätzlich in Frage stelle, der leiste der Kinder- und Enkelgeneration „einen Bärendienst!“ Naja, da stellt sich schon die Frage, inwieweit diese sich darüber Gedanken machen, wenn sie nicht sicher sein können, dass sie was zum Beißen auf dem Tisch haben, oder nicht? Denn ohne Getreide aus Russland und der Ukraine, wird man wohl bald sein Brot aus Sägemehl backen müssen, um überhaupt noch was zum kauen zu finden. Denn die von ihm bereits so eindringlich beschworene Ausweitung der landwirtschaftlichen Flächen zum Getreideanbau in Deutschland, dürfte diese Jahr wohl nichts mehr werden. Das was heute gesät wird, kann man frühestens im kommenden Jahr ernten. So ist das nun einmal im Showgeschäft!

Ach ja, die Bauern will er unterstützen, besonders in dieser Krise. Niemand will Erdbeeren kaufen, keiner wollte Spargel fressen und das, obwohl die Spargelbauern sich das so schön und so teuer (für die Kunden) vorgestellt hatten. Aber den Deutschen ist der Spaß am Luxus gründlich vergangen. And by the way. Seit wann werden denn die Bauern eigentlich nicht unterstützt? Mit vielen Milliarden jedes Jahr? Naja, meist nur für die industriellen landwirtschaftlichen Großbetriebe, denn die müssen sich ja irgendwie rechnen. Auf die kleinen Landwirte ist geschissen. Nebenerwerbslandwirte? Wo gibt’s denn sowas noch? Ist doch kein Problem, wenn die pleitegehen, gell?

Flächenstilllegungen? Muss man subventionieren, unbedingt. Und wenn man die Flächen plötzlich doch wieder braucht, dann subventioniert man die eben noch mal. Aber wie bereits ganz nebenbei erwähnt. Wenn man heute etwas sät, weil man dringend Getreide braucht, dann kann man das frühestens im nächsten Jahr ernten. Wenn ich heute feststelle, dass es bei uns zu wenig Schweine gibt – und ich meine jetzt ausnahmsweise mal nicht die Politiker, Unternehmer und anderes Gesockse – die ich schlachten kann, weil deren Aufzucht ja so umweltschädlich ist und das Klima belastet und die Umwelt schädigt, dann kann ich nicht mal eben ein paar Ferkel in meinen Stall stellen und sie durchfüttern, bis sie schlachtreif sind! Dann brauch ich erstmal einen Stall, der den aktuellen gesetzlichen Anforderungen erfüllt! Dann muss ich halt auch hier subventionieren!

Man sollte die Schweine und die Rindviecher womöglich gentechnisch so verändern, dass sie nicht mehr scheißen müssen und die Umwelt belasten. Aber dafür müssen wir die Gentechnik subventionieren, oder?

Einstweilen schauen wir uns Luisa Neubauer auf social network an, und hören voller Begeisterung, wie sie davon spricht eine Pipeline in die Luft zu sprengen und das auch noch witzig findet! Ich frage mich, wo hier der Aufschrei wegen Aufrufens zur Gewalt bleibt. Ach, war nur ein Spaß? Hab ich ganz vergessen und fand ich auch überhaupt nicht lustig. Aber was verstehe ich schon vom Umwelt- und Klimaschutz? Vielleicht sollten wir es ganz anders machen. Vielleicht sollte sich jeder zwei, drei Hanfpflanzen auf seinen Balkon stellen, oder ins Wohnzimmer, oder in seinen Growschrank und sie sorgsam hegen und pflegen. Nach ein paar Wochen können wir sie dann rauchen. Davon geht zwar der Hunger nicht weg, aber er ist uns ziemlich sicher ziemlich scheißegal! Und so ne grünende Pflanze ist ja auch irgendwie wichtig für die Umwelt und das Klima!

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Mittwoch, 8. Juni 2022

Dummheit frisst - Intelligenz säuft!

Das ist ja wirklich niedlich! Nachdem ich vor ein, zwei Tagen einen Bericht über die hamburgische Justiz- und VerbraucherschutzsenatorIn Anna Gallina (Grüne) las, in dem man ihr vorwarf nicht wirklich viel, oder besser überhaupt nichts zu tun, sich zu nichts zu äußern und einfach nur in ihrem Büro herum zu sitzen, kommt heute die Retourkutsche! Abschaffung dr Mehrwertsteuer für Lebensmittel! Na sowas, vermutlich vertritt man in Hamburg die Meinung, wenn man schon aus Kostengründen kein Auto mehr fahren kann, soll man sich wenigstens vollfressen können! Was wäre in diesem Zusammenhang besser als die Senkung der MwSt? Auch Cem Özdemir, der grüne Bundeslandwirtschaftsminister mit Anbauerfahrung im Bereich Cannabis, hat dieses Thema schon mal angerissen. Bislang erfolglos!

Frau Gallina hingegen, der man schon eine Weile vorwirft, ihren Justizapparat nicht im Griff zu haben und von niemandem ernst genommen zu werden - wen wundert´s, sie ist ja auch keine VolljuristIn (und das ist ja nun wirklich furchtbar) - dachte wohl bei sich: "Dann mach ich jetzt mal was, aber was nur? Ach ja, ich bin dann mal dafür die Mehrwertsteuer zu senken. Vielleicht auf Lebensmittel? Ja okay, ich glaub das ist gut!" Da man ja bereits gesehen hat, wie weit die Spritpreise auf Grund des Tankrabatts gesunken sind, seit dessen Einführung, nämlich überhaupt nicht und das Geld in den Säcken der Ölkonzerne verschwindet, braucht man gar nicht lange zu raten, wo die möglicherweise abgeschaffte MwSt für Lebensmittel landen wird - bei den Lebensmittelkonzernen, ganz genau! Und wenn´s wer verdient hat, dann sicher Nestlé und so weiter! Aber die sind ja auch systemrelevant und brauchen die Kohle. So what? Schmeißt ihnen rasch das Geld hinterher und dann überlegen wir uns, wem wir als nächstes was in den Analkanal schieben können, um ihn glücklich zu machen! Vielleicht die Bordellbranche? Die leidet ja auch unter Corona und sicher auch unter dem russischen Krieg gegen die Ukraine, oder?

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Kevin mag nicht mehr lang zuschauen!

Und das muss er ja auch gar nicht. Drei Monate sind schneller rum als man glaubt! Dann ist eh wieder alles beim Alten. Die Ölkonzerne freuen sich über ein paar Milliarden Euro mehr in der Tasche, die FDP mault weiter, dass das alles sowieso nicht zielführend ist und dem Verbraucher treibt es beim Tanken die Tränen in die Augen! Von Heizöl und Gas wollen wir erst gar nicht anfangen!

Also nichts wirklich Neues. Aber hätte man, wenn man letztlich wirklich nur die Unterstützung notleidender Ölkonzerne im Sinne hatte, nicht auf den Tankrabatt pfeifen können und das Geld gleich den Konzernen überweisen können? Wie viel einfacher wäre das denn gewesen? Dabei war ja klar, dass von dem Tankrabatt - wegen fehlender Verankerung im entsprechenden Gesetz – schlicht nichts beim Verbraucher ankommen würde! Oder hat wirklich jemand, außer der FDP, daran geglaubt, die Ölkonzerne würden auch nur einen müden Cent aus ihren klebrigen, gierigen Klauen an die Autofahrer weiter geben? Da muss ich aber mal ganz hässlich lachen!

Die bereits eingesackten Gewinne will Herr Lindner aber nicht übergewinnbesteuern lassen, weil er das für Populismus hält. Den Rentnern will er keine 300 Euro Energiekostenpauschale zugestehen, weil er das nicht einsehen mag! Das könnte ja Geld kosten und außerdem brauchen Rentner nicht mit ihrem Auto herum fahren, weil sie nicht mehr arbeiten müssen und quasi im (unter)bezahlten Dauerurlaub sind! Und weil ihnen sowieso langweilig ist, können sie sich Wolle selbst spinnen und damit warme Pullover und Decken für den kommenden Coronawinter stricken. Dann dürften ein paar Pensionäre weniger erfrieren – selbst ist der Hungerleider. Neues FDP-Motto: „Hilf Dir selbst, sonst tut es kein anderer, schon gar nicht der Staat!“

Kühnert aber erklärt ziemlich kühn, sich die Bücher auch genau ansehen zu wollen, um herauszufinden, wieso die Preise so sind wie sie sind? Wollte sich da nicht das Bundeskartellamt drum kümmern? Ach nee, die wollten nur den Markt ganz genau beobachten. Aber das tun sie ja öfter. Eigentlich andauernd, wenn man den Ankündigungen Glauben schenken darf. Aber ich kann mich wirklich nicht daran erinnern, dass sie schon einmal in solch einen Vorgang – dass nämlich eine ganze Branche sich von den Rohstoffpreisen abkoppelt und in schönster Eintracht einen Preisgipfel nach dem anderen erklimmt, während den Verbrauchern vor Staunen der Mund sperrangelweit offen stehen bleibt – eingegriffen hätte und die Preise gesenkt hätten, beziehungsweise die Konzerne zu Preissenkungen gezwungen hätten! Außer vielleicht beim Roaming während des Versendens von SMS über Staatsgrenzen hinweg, oder ähnlichem unnützem Scheiß!

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Samstag, 30. April 2022

3=6 oder was?

Neulich habe ich mir ein Auto gekauft, ein kleines Auto, ganz ehrlich. Es handelt sich um einen Citroen C3 Aicross. Sieht aus wie ein in der Waschanlage eingegangener SUV und wird angetrieben von einem (downgesizeten, so sagt man heute wohl?) 3-Zylinder-Motörchen mit knappen 1,2 Litern Hubraum. Wobei das Wort Hubraum fast schon eine Übertreibung darstellt. Ich gehöre schließlich noch zu einer Generation von Autofahrern, die einst lernte, das Hubraum durch nichts zu ersetzen ist - außer durch noch mehr Hubraum! Vielleicht ist das der Grund, warum ich seit Jahrzehnten ein Fan US-amerikanischer Straßenkreuzer bin. Dieses ungeheure Blubbern aus den massiven und armdicken Auspuffrohren, wenn man das Gaspedal mal eben in den Hochflorteppich drückt, hat schon was beeindruckendes. Bis heute stellen sich mir da die Haare an den Armen auf und ich bekomme Gänsehaut, oder Hummeltitten, oder was auch immer man dazu heute zu sagen pflegt!

Aber da ich mir ein solches Schlachtschiff einfach nicht leisten kann, habe ich mit darauf beschränkt, US-Automobile im Maßstab 1:25 zusammen zu bauen und sie dann in meine Vitrine zustellen. Vielleicht, eines Tages, werde ich mir ja doch einen...ach lassen wir das. Allein schon der Wunsch katapultiert mich wahrscheinlich schon auf die Todeslisten etlicher Umweltschützer!

Mein Citroen dagegen, um beim Thema zu bleiben, schnattert jedesmal ganz aufgeregt mit den Ventilen, wenn ich Gas gebe und er scharrt mit den Hufen, ähm ich meine mit den Vorderrädern. Schließlich erzeugt er trotz seiner schmalbrüstigen Auslegung schiere 110 PS. Und das soll ihm erst mal einer nachmachen. Als ich den Wagen im Autohaus bestellte, musste ich sofort an den guten alten DKW F 93 denken, aus den 50er Jahren. 3 Zylinder, nicht einmal 1 Liter Hubraum und so um die 40 PS. Das Ganze untermalt mit dem typischen Zweitaktgeklapper, der jede Melodie fehlte, dafür hatte man das Gefühl, der Motor stolpere irgendwie durch den Verbrennungsund Ausstoßtakt, ohne je genau zu wissen, wo er eigentlich gerade sein sollte. Er soff, er stank und verbrauchte Öl, dass es einem grauste. Aber er trug seine Besitzer über die Autobahnen und Landstraßen. Meistens jedenfalls.

Mein Citroen C3 Aircross im Profil

Citroen C3 Aircross von vorne, ziemlich knuffiges Kerlchen, oder?

Was bin ich doch da mit meinem Neuen gut dran. Der schnurrt wie ein Nähmaschinchen und zieht ordentlich durch, wenn man es braucht. Der Spritverbrauch hält sich in Grenzen und liegt bei etwa 6 Litern E10 auf 100 Kilometern. Innen hat man ausreichend Platz, die Klimaanlage fächelt einem filtrierte Frischluft in die Nasenlöcher, so dass man auch als Allergiker im Frühling ganz gut über die Runden kommt und der schön etwas ältere, gebrauchte Hintern, kann bei Bedarf mit einer Sitzheizung auf Temperatur gebracht werden. 

Tja und was soll ich sagen? In meinem Fall sind 110 PS und bei Bedarf 185 km/h vollkommen ausreichend! Leider, oder Gottseidank, ist mein elektrisches Lastenrad von Urban Arrow nicht ganz so schnell unterwegs. Aber der Kofferraum ist beinahe so groß wie der meines Citroen. Da kann ich beim Einkaufen auch locker darüber hinweg sehen, das die Lenkkräfte bei voller Zuladung deutlich höher werden und die ganze Fuhre deutlich schwerer zu beherrschen ist, wie auch die Lenkung an sich nach bislang gut 3.500 gefahrenen Kilometern ab 25 km/h so wacklig wird, dass man den Angstschweiß auf der Stirn stehen hat, aber nichts geht über das erhebende Gefühl mit diesem Trumm von einem Rad durch die Stadt zu brettern, vorbei an Staus und an dicken SUV´s und anderen motorisierten Umweltverbrechen und ohne die Sorge, man würde keinen Parkplatz finden! 

Urban Arrow (Bild 1)
Urban Arrow (Bild 2)
Ob der Breite des Lastenrades und seiner Länge von gut über 2 Metern, wird man von den Automobilisten natürlich nur ungern auf der Straße gesehen. Denn bei solch einem Gerät muss man schon Rücksicht nehmen. Und dann, wenn man es gerade so eben überholt hat, steht es dann an der nächsten Ampel schon wieder ganz vorne und behindert den Kfz-Steuer zahlenden Großverdiener am zügigen weiterkommen. Ach ich liebe es! Eine Akkuladung reicht - je nach Wetter und Temperatur - zwischen 70 und knappen 100 Kilometer. Allerdings ist mir nicht ganz klar, wie das funktioniert. Fahre ich morgens los, und es ist kühl, sinkt die reichweite auf dem Fahrradcomputer so rapide, wie Eis in der Sonne schmilzt. Fahre ich nachmittags nach Hause, wird die reichweite immer größer, so dass ich teilweise mit einer größeren Reichweite wieder zu Hause ankomme, als ich morgens losgefahren bin. Zum einen finde ich es ziemlich verstörend, weil ich mir nicht sicher bin, ob der Computer überhaupt weiß, was er da anzeigt und zum anderen habe ich auch mit meinem Elektrorad die allseits bekannte "(german) Reichweitenangst", über die viele Fahrer von Elektroautos klagen und die einer der Hauptgründe ist, um sich eben kein solches Fahrzeug anzuschaffen. Trotz der exorbitanten Subventionierung von E-Fahrzeugen!

Aber immerhin, selbst wenn mein Akku irgend wann einmal abkackt, wenn ich unterwegs bin, so lässt sich mein Rad auch dann noch - zwar etwas mühsam wegen des hohen Gewichts aber trotzdem halbwegs kommod - nach Hause bringen, per reinem Pedalantrieb. Beim Elektroauto ist der Ofen aus, wenn der Akku sein Leben ausgehaucht hat und dann geht es nur per Pedes weiter! Naja egal. Zum täglichen Fahren ins Geschäft nutze ich mein cooles Lastenrad und öffentliche Verkehrsmittel wie die Deutsche Bahn und wenn es notwendig ist, oder der Urlaub ansteht, dann darf es der kleine Citroen sein. Ich denke das ist umweltfreundlich genug und nachhaltig auch!




 

Freitag, 29. April 2022

Wir müssen was ändern...

...denn natürlich können wir nicht so weiter machen wie bisher!

Gar keine Frage. Niemand braucht ein Auto mit Allradantrieb und 500 oder 600 PS Systemleistung, sowie einem PlugIn-Hybrid, um die Umwelt zu schützen! Kein Mensch muss ein Auto haben, dass mehr als 300 km/h schnell sein kann! Fahrzeuge von sogenannten Premiumherstellern, die in Gestalt überdimensionierter SUV daher kommen, in dessen Kühlergrill manch ein Kleinwagen parken könnte, oder bei dem man Angst haben muss, dass er Fußgänger ansaugt, wenn man auf´s Gaspedal latscht, braucht ebenfalls kein Mensch - außer vielleicht ein Politiker, oder Wirtschaftsboss, denn die müssen sich ja vom Pöbel abheben und sich vom gewöhnlichen Fußvolk separieren, damit ihnen niemand an die Karre fahren oder pinkeln kann!

Wir möchten zeigen, was sich Autokonzerne für Konstruktionen leisten, die unsere Umwelt über Gebühr belasten, sowohl was den Spritverbrauch, als auch die Verschwendung von Ressourcen angeht. Ist es wirklich notwendig auf ledernem Gestühl aus Conolly- oder sonst einem edlen Leder zu sitzen? Naja immerhin ist es ein natürlicher Rohstoff, aber ob es wirklich notwendig ist, dass 30 oder 40 Kühe ihr Leben aushauchen müssen, damit überkanditelte Schwachmaten mit ihren parfümierten Arschlöchern auf nobel duftendem, geschmeidigen Gestühl sitzen können, während sie ihre Luxusschlitten in die Shoppingmeile von Düsseldorf oder München steuern, mag mal dahin gestellt sein. Warum eigentlich kleben sich die "last generation"-Jünger nicht mit ihren Wurstfingern und Sekundenkleber am güldenen Lack eines Bentley oder auch nur eines Porsche Panamera mit Hybridantrieb fest? Ich meine das würde sicher noch mehr und nachhaltigeren Eindruck machen, als wenn sie sich mit ihren knochigen Ärschen auf der Autobahn festkleben und die Leute daran hindern zur Arbeit und/oder nach Hause zu kommen?

Man muss zwar nicht alles verstehen, aber man kann zumindest auf die größten automobilen Hinrisse der Gegenwart hinweisen! Und auf eine Bundesregierung, die der Meinung ist Menschen, die sich Automobile leisten zu können glauben, deren Preise jedes vernünftige Maß übersteigen, auch noch mit diversen Subventionen überschütten zu müssen, ist darum auch geschissen. Ob SPD, Grüne, CDU oder erst recht die FDP, was das Dienstwagenprivileg angeht und diverse Subventionen für "Elektrofahrzeuge", die aus irgend einem seltsamen Grund nur knappe 50 Kilometer mit rein elektrischem Antrieb fahren können, da haben sie alle einen Schatten weg und vermutlich irgendwelche Autolobbyisten am Arsch hängen. So rettet kein Mensch die Umwelt!

 

Einfach nur dumm wie Scheiße, oder doch Lifestyle-Blogger?

Da kann man nur noch staunen, über so viel Dummheit. Aber im Internet scheint alles möglich. Esoterik ist ein besonders beliebte Thema im Ne...